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Cookies, Tracking, JavaScript

21.05.18, 13:34
gesendet von acs
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Der Mangel an Interesse daran, was Cookies, Tracking oder JavaScript ist oder bedeutet, und wofür das überhaupt da ist, führt bei manchen Leuten zu einem Irrglauben, so das sie den Datenschutz in Gefahr sehen, und die Nutzung mancher Seiten verweigern, oder das setzen von Cookies unterbinden, oder gar da ausführen von JavaScripts verbieten. Kann man alles im benutzen Browser einstellen, trotzdem sind mal wieder die Webseitenbetreiber gefragt, entsprechend zu reagieren. Dabei sind solche Dinge teilweise notwendig, und nicht immer automatisch schlecht oder gar gefährlich. Das annehmen von Cookies kann im Browser ausgeschalten werden.



Cookies: Diese werden von einer Webseite auf dem Rechner gespeichert, von dem aus man die Seite besucht. Es ist eine kleine Textdatei, die den Nutzer bzw Rechner beim erneuten Besuch dieser Seite identifizieren kann und somit weiss, derjenige war schonmal da. Ist jetzt nicht unbedingt nötig, ist aber auch nicht gefährlich, und ob man hier schon sagen kann, der Datenschutz ist in Gefahr ist eher fragwürdig. Andere Seiten, bei denen es zum Beispiel zum eigentlichen Inhalt erst über ein Login geht, setzen ebenfalls Cookies. Hier macht es sogar Sinn, denn die Seite würde sonst nämlich "vergessen", das der Nutzer bereits eingeloggt ist, und würde bei jeder aktualisierung der Seite oder beim navigieren durch die Inhalte in einer Login-Dauerschleife hängen. Sicher gibt es andere Möglichkeiten als einen Cookie zu setzen, diese wären aber wieder aus anderen Gründen unsicherer, oder erfordern einen Mehraufwand am Speichern von Daten auf einem Server, bei denen dann wieder andere kommen und sagen, dass sie das nicht wollen. Sicherlich gibt es Webseitenbetreiber, die mit unsauberen Methoden Cookies für ihre Zwecke nutzen, darum finde ich die geforderte Aufklärung geregelt durch das DSGVO nur gerecht, wofür die Cookies gesetzt werden. Eine normale Webseite, die keine Eingabe von Daten erfordert, benötigt Cookies eigentlich nicht, ein Forum oder ein soziales Netzwerk deren Inhalte nur über ein Login einsehbar sind schon.



Tracking: Das ist schon eher etwas, worüber man sich Gedanken machen könnte, muss man aber nicht zwangsläufig. Einfaches Tracking und die Analyse der Daten durch Scripte sehen vor, dass lediglich das Nutzerverhalten dokumentiert wird (oder auch Bewegungsmuster). Dabei hat man im Fokus, das der Webseitenbetreiber erkennen kann, welche Unterseiten seiner Webseite besucht wurden, und wie oft. Dazu sind Daten des Nutzers nötig, z.B. die IP-Adresse, oder ein spezifischer Cookie. Im Prinzip nichts anderes als ein Besucherzähler, der allerdings einen bestimmten Nutzer anspricht. Solange das auf dieser einen Webseite geschieht, ist es also auch nichts verwerfliches. Jedoch gibt es andere, die sich für das komplette Nutzerverhalten interessieren, und somit über die eigene Webseite hinaus den Nutzer "beobachten" und analysieren. Bestes Beispiel hierfür ist der "gefällt mir"-Button von Facebook auf anderen Webseiten. Ärger mit Datenschützern gab es deswegen schon immer. Google macht sowas auch, zum Beispiel mit Werbebannern und der Google-Suche. Somit kann Google in seine Werbebanner Angebote integrieren, wofür sich der Nutzer interessiert. Sucht jemand zum Beispiel einen Job, erscheinen in Googlewerbebannern auf anderen besuchten Seiten Werbungen für Jobportale und ähnliches. Ist doch ganz nützlich, oder? Desweiteren bekommt der Webseitenbetreiber von Google für das klicken auf ein solches Banner Geld. Genau wie bei Cookies muss also auch hier abgewogen werden, wie bedenklich das Tracking aus Sicht des Datenschutzes ist. Auch hier kann man dem einen Riegel vorschieben, und das Tracking im Browser ausschalten.



JavaScript: Ob man hierfür Datenschützer braucht, oder doch eher einen guten Virenschutz, oder am besten gar nicht mehr ins Internet geht, ich weiss es nicht. Was eventuell helfen könnte wäre, die Browsereinstellungen so anzupassen, das Javascript nicht automatisch ausgeführt werden darf, sondern der Nutzer vorher gefragt wird. JavaScripte werden nämlich nicht auf einer Internetseite ausgeführt, sondern auf dem Rechner selbst. Dazu wird die entsprechende Datei auf den heimischen Rechner kopiert, und dann ausgeführt. Und genau da liegt das eigentliche Problem. Es gibt Webseiten, die sind voll von solchen Scripten, um eine aussergewöhnliche Präsenz zu haben, der Effekte wegen. Andere Webseiten hingegen sind reine Spieleseiten, deren Spiele eben nunmal mit JavaScript laufen. Und dann gibt es Seiten, die jubeln einem mit einem solchen Script einen Schädling (Wurm, Virus, Trojaner) unter. Natülich gibt es alternativen, die die Nutzung von Javascript überflüssig machen, HTML5 zum Beispiel, jedoch sind gerade Spiele unter Umständen unspielbar wegen einer zu langsamen Internetleitung, oder komplexere Spiele gar nicht oder nur unter schweren Bedingungen "übersetzbar", so das eben kein JavaScript mehr auf den Rechner kopiert wird.



Ja das Internet, voll mit Überraschungen, die man nicht alle haben will. Aber gerade beim Datenschutz vergisst man immer wieder, die Leute entsprechend aufzuklären. Datenschutz fängt nämlich nicht auf einer Webseite an, sondern bei jedem selbst. Wenn ich nicht will, das jemand Informationen über mich sammelt, ungefragt Bilder von mir irgendwo auftauchen, irgendwer weiss was ich wann und wo mache, dann bin in erster Linie ich selbst dafür verantwortlich. Bei Bildern zum Beispiel, Jappy mit seinen abgeschlossenen Galerien, ist ja alles schön und gut, einmal auf dem Server sind die Bilder schon im Netz, da nützt auch kein Vorhängeschloss. Infos die keiner haben soll, haben nunmal im Internet nichts zu suchen, egal ob Passwortgeschützt, nur für Freunde zugänglich oder ähnliches. Browsereinstellungen anpassen hilft desweiteren, Nutzerhalten nicht weiter zu dokumentieren. Wer Internetseiten nicht unterstützen will, die sich nur durch Werbung finanzieren (xacsx.de übrigens auch), kann Werbung blockieren (oder sich auf Bezahlseiten aufhalten). Was jedoch viele vergessen oder nicht hören wollen, Internetseiten kosten Geld, und irgendwer muss das auch bezahlen, sonst gäbe es weitaus weniger Seiten, oder man müsste überall bezahlen. Jeder Webseitenbetreiber ist natürlich bestrebt, in erster Linie die Unkosten zu decken für Personal und Technik. In nächster Instanz kommt der Verdienst. Die einen nehmen dafür die einfachen Varianten, Werbebanner zum Beispiel, die anderen verdienen mit Nutzeranalysen und/oder Datenweitergabe Geld. Letztendlich entscheidet der Nutzer, wen er wie unterstützt, und wie man selbst mit seinen Daten umgeht. Es lohnt sich durchaus auch mal Datenschutzbestimmungen zu lesen, statt sich im nachhinein über mangelnden Datenschutz zu beschweren. Die schwarzen Schafe kennt ja wohl jeder, es könnte also auch schon helfen, dort Abstand zu nehmen, wo man weiss, das da nicht alles so sauber abläuft.



Die DSGVO fordert mehr transparenz für den Nutzer, was ein Webseitenbetreiber mit Daten anfängt, wer eventuell davon was abbekommt, und welche Hilfen dazu eingesetzt werden. Nutzer müssen dem Zustimmen, was eine Seite mit den Daten anfängt, bzw ob die Daten überhaupt verwendet werden dürfen. Hier wäre (mal wieder) Aufklärungsarbeit nötig, einem Nutzer zu erläutern, was in den Bestimmungen mit den ganzen Fremdwörtern überhaupt gemeint ist. Es ist eine EU-Verordnung, gilt also für alle europäischen Seiten, und Seiten, die im europäischen Raum genutzt werden können (FB,Twitter und Co). 



 

Stichworte: cookies(1), tracking(1), javascript(1), datenschutz(1), dsgvo(1)

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acs
acs21.05.18, 19:13


o2 ignoriert das ganze, und sagt seinem nutzer gleich gar nicht, das cookies (4) gesetzt werden. xacsx.de hat 3 cookies, und facebook kommt mit einer ganzen armada an cookies daher
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