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der mindestlohn und die folgen

11.11.13, 23:16
gesendet von acs
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naja, frau von der leynen, ist ja wirklich nett, sich so ins rampenlicht zu setzen, zur freude der arbeitenden bevölkerung. aber 1+1 bleibt nunmal 2, daran ändert sich nichts. ist ja schön und gut, das arbeitende mehr geld in der tasche haben, und auch das finanzamt wird sich freuen, aber irgendjemand muss die zeche am ende zahlen. wer wird das sein? zum einen die leute, die jetzt mehr geld in der tasche haben. höhere lohnkosten bedeuten auch, das an der preisschraube gedreht werden muss. das wird der endverbraucher dann schon merken. oder man spart personal ein, um produktionskosten auf einem bestimmten niveau zu halten. dann heisst es, mehr geld, mehr arbeit. super... kleinere firmen werden da schnell alt aussehen. während die grossen mehr möglichkeiten zum umschichten haben, sind den kleinen firmen die hände gebunden. da hilft nur mehr arbeit und weniger personal, um ein bestimmtes niveau zu halten. das kann aber auch anders enden, und im handumdrehen sind die arbeitslosenzahlen wieder gestiegen. ich kann es nun wirklich nicht gutheissen, das man den mindestlohn festsetzen und staatlich garantieren will. am ende ist der endverbraucher der verlierer, und die gewinner sind nur die grossen.



sicher wird es genug leute geben, die sich darüber freuen werden. fragt sich nur wie lange. nehmen wir mal eine kleine firma mit 10 mitarbeitern. durch die mindestlohnfestsetzung bekommt ab sofort jeder 1 euro pro stunde mehr. macht bei 10 leuten 10 euro pro stunde. arbeitstag mit 8 stunden ist man bei 80 euro, 20 arbeitstage dann sind es 1600 euro. das bedeutet weniger gewinn fürs kleine unternehmen, und das muss kompensiert werden. 1600 euro ist ein arbeitsplatz, der entweder wegrationalisiert wird, oder die produkte werden teuer. denn man darf bei sowas nicht vergessen, der fehlbetrag muss auch irgendwo herkommen.



sinnig wäre maximal die überlegung, löhne so zu gestalten, das sie der getanen arbeit gerecht werden, mit sicht auf zu erwartende arbeitsbedingte altersbeschwerden oder sowas in der art. ein manager der einen guten abschluss macht, bekommt soviel, das ein bauarbeiter, der bei regen, wind und wetter arbeitet jahre dafür arbeiten müsste. der manager hingegen sitzt im trocknen, und selbst unsere kanzlerin müsste dafür einige monate "arbeiten". und die managed nicht nur eine sache, sondern ein ganzes land (bitte keine kommentare dazu, das dient nur zum vergleich)



steuersenkungen bringen übrigens nichts, denn im internationalen vergleich stehen wir noch echt gut dar. das würde nur andere unter umständen unangenehme folgen nach sich ziehen. also nicht weiter drüber nachdenken...

Stichworte: mindestlohn(1)

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pauleberlin
pauleberlin14.11.13, 14:48



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