| Forum: Film > Flops Thema: Atlantic Rim |
| 17.07.13, 19:22: | |
| acs Forenbeiträge: 367 sende Nachricht |
Atlantic Rim Atlantic Rim, USA 2013, Genre, ähm, B-Movie-Action ![]() Was haben fast alle b-Movies gemeinsam? Man fängt normal an, und neigt dann plötzlich zur Übertreibung. Ein Monster aus dem Meer ala Godzilla, 3 Riesenroboter ala Transformer. Naja, noch normal. So sehen die ersten 40 Minuten aus. Und dann legt am richtig los. Noch ein Monster, 3x so gross, und die Riesenroboter entwickeln sich plötzlich zu High-End-Geräten, die selbst gegen die Gesetze der Physik problemlos ankämpfen können. Apropos Physik: die sollten dringend ihre Leute für die Special-Effects austauschen. Die Roboter bewegen sich trotz ihres enormen Gewichts und der übermässigen Grösse mit einem Tempo, davon träumen selbst die Transformers. Davon mal abgesehen, die Jungs aus der FX-Abteilung sind offensichtlich nicht in der Lage, Perspektiven zu beachten, oder Grössenverhältnisse beizubehalten, oder einfach ihre Effekte etwas realistischer zu gestalten. Ein Urgetier mit geschätzen 100 metern Höhe steht im flachen Wasser nicht einfach so auf, ohne das irgendwas zu sehen oder merken war. das gleiche gilt übrigens auch für die Roboter. Und Wiederholungstäter gibt es in dem Genre offenbar gleich mehrere, nicht nur bei den Effektemachern. Selbst die Dialoge werden einfach wiederholt. Erstaunlich auch die Timeline. Egal wo, egal wann, das Timing ist immer unter aller Sau. Da wissen die einen schon vorher, worüber die anderen sich gleich unterhalten. Umgedreht macht das aber mehr Sinn, zumal es in diesem Film immer Absprachen sind, die die anderen schon wissen, bevor man es denen erzählt hat. Naja, und wenn wir schon beim Timing sind, grundsätzlich sind die Hauptakteure dort, wo gleich etwas passiert, selbst wenn der eine 1000km entfernt ist, und der andere nur 100 Meter, und das auch noch zeitgleich. Bei den Orten ist man auch nicht wählerisch, man nimmt was man kriegen kann. Die Riesenroboter stehen zum Beispiel in einer viel zu kleinen Hubschrauberhalle des Roten Kreuzes. Ein verzweifelter Vater sucht seine Tochter, und einer der Helden geht fast zielstrebig in die einzige brennende Kneipe, und oh Schreck, da ist die 12-jährige auch wirklich drin. Na klar ![]() Achso, da war ja noch was. Während einer unserer Helden mit seinem im Vergleich zum mickrigen Roboter mit dem Saurier kämpft, schauen die anderen beiden völlig erschöpft ohne etwas getan zu haben zu, wie der andere die Jacke, sorry, die Metallhülle voll kriegt. Schlussendlich sind aber auch die Dialoge zwischendurch alles andere als sinnvoll. Vorallem die von denen, die vor einem Riesenmonitor auf irgendwelche Bildschirmschoner aus Linien und Kreisen schauen, und darin Sachen sehen, bei denen sich ein Psychologe wahrscheinlich fragen würde, was die wohl genommen haben. So, genug gemeckert. an kann sich den Film durchaus anschauen, aber sollte dabei den Kopf besser ausschalten. ![]() |
never touch a running system
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